
Wesentliche Hinweise für Ineffizienzen und somit verdeckte Potenziale in der Supply Chain sind:
Dabei sind die Ursachen sehr vielfältig und isoliert betrachtet nicht zu identifizieren und zu beheben.
Der integrierte Wassermann Lean-Logistics-Ansatz fokussiert daher nicht nur die speziellen Bereiche der Wertschöpfungskette, sondern stellt besonders die Schnittstellen der gesamten Supply Chain auf den Prüfstand. Dies gilt sowohl klassisch in funktionaler Hinsicht für die Bereiche Planung, Beschaffung, Produktion und Distribution als auch für die Integration von Geschäftsanforderungen, Prozessen und IT.
Erst dieses Zusammenspiel ermöglicht eine ganzheitliche Optimierung Ihrer Supply-Chain-Transparenz, Kostenstruktur und Kapitalbindung. Um Ihnen eine flexible Reaktion und das "Atmen" der Supply Chain in allen Wirtschaftslagen zu ermöglichen, wird dabei nicht nur das Kosten- und Bestandsniveau insgesamt gesenkt, sondern auch die Struktur den Markt- und Geschäftsanforderungen angepasst.
Mit dem richtigen Mix aus Supply-Chain-Erfahrung, Methodenwissen, SAP-Kompetenz und unserem strukturierten Vorgehen helfen wir Ihnen die aktuellen Schwachstellen Ihrer Supply Chain zu finden. Der modulare Aufbau des integrierten Lean-Logistics-Ansatz ermöglicht es dabei individuell auf Ihre Situation einzugehen und Lösungsansätze für Ihre kurzfristige Ergebnisverbesserung und nachhaltige Optimierung zu definieren und umzusetzen.

Die wesentlichen Faktoren des Lean-Logistics-Ansatzes sind:
Ihr Nutzen daraus:
Erhöhung der Transparenz und Prozessstabilität
Ein stabiler Kosten- und Wertefluss ist Voraussetzung für die Effizienz Ihrer Supply Chain. Die grundsätzliche Herausforderung dabei ist die notwendige Systemintegration und -unterstützung aller Bereiche Ihrer Supply Chain. Typische Beispiele für Schwachpunkte sind mangelnde Transparenz der Warenflüsse in SAP, Komplexität im Zusammenhang mit Partnern und Outsourcing oder Verbuchungsabbrüche in heterogenen IT-Landschaften. Nicht selten ist mangelnde Buchungsdisziplin eine wesentliche Ursache.
Genau hier setzt das Wassermann „SAP Transparenz- und Stabilitäts-Audit“ des Kosten- und Werteflusses entlang der Prozesskette an. Insbesondere an den Schnittstellen zu Supply-Chain-Partnern können wir Ihnen helfen, die IT-Prozesse robust und stabil zu gestalten. Darüber hinaus steht die schlanke Abbildung der Logistikprozesse in SAP und die modulübergreifende Erarbeitung von Best-Practice-Lösungen im Fokus. Und dabei sind SAP und Lean kein Widerspruch. Wir helfen Ihnen, die konzeptionelle Lücke zwischen klassischen Lean-Methoden und SAP-Anforderungen z. B. hinsichtlich Bestandstransparenz zu schließen.
Senkung und Flexibilisierung der Supply-Chain-Kosten
Neben einer effizienten IT-Unterstützung gibt es noch eine Reihe weiterer Bereiche mit hohem Kostenpotenzial. Dies reicht von der Optimierung Ihrer Transportkosten bis zur Neugestaltung Ihres Logistiknetzwerks – sowohl für komplexe Distributionen als auch für Produktionen in Mehrwerkestrukturen. Häufig ergibt sich auch ein Ersparnispotenzial durch die optimierte Einbindung von Lieferanten und Dienstleistern. Aber auch die geschickte Gestaltung von Belieferungskonzepten, die Optimierung des Materialflusses innerhalb eines Lager- oder Produktionsstandortes oder die Segmentierung der Supply Chain in Abhängigkeit der Anforderungen bestimmter Märkte, Produkte und Kunden bergen erhebliches Potenzial. Wichtig dabei ist jedoch die konsequente Berücksichtigung der Unternehmensstrategie sowie Ihrer individuellen Unternehmens- und Marktsituation, denn natürlich kann kein generisches Pauschalkonzept die optimale Abstimmung für Sie darstellen.
Steigerung der Flexibilität und Reaktivität der Supply Chain
Unter den wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Jahre und nicht zuletzt unter der fehlenden Flexibilität ihrer Supply Chain haben viele Unternehmen gelitten: Erst auf dem Weg in die Krise mit hohen Beständen und Überkapazitäten und anschließend in der Erholungsphase durch drastisch reduzierte Bestände und Lieferengpässe.
Nicht selten existieren in vielen Unternehmen insgesamt dramatische Überbestände während gleichzeitig Fehlteile zu Umsatzausfällen führen. Starre Strukturen im Distributionsnetzwerk mit überholten Wiederbevorratungskonzepten oder unflexible Lieferantenkonditionen tragen ebenfalls dazu bei, mit dem eigenen Unternehmen selbst nicht auf Marktanforderungen adäquat reagieren zu können. Dazu kommt eine mangelnde Bestandstransparenz, zumindest in der Fläche, welche gezieltes Steuern zusätzlich erschwert.
Das synchronisierte Zusammenspiel von Produktion, z. B. durch angepasste Losgrößen sowie flexible Arbeitszeitmodelle, und einer anpassungsfähigen und segmentierten Distribution kann hier Abhilfe schaffen. Neben der Möglichkeit des Bestandsabbaus können durch Lieferantenflexibilisierung, die Eliminierung von Engpässen und Optimierung von Kapazitäten Spielräume zur Versorgungssicherheit geschaffen werden. Eine integrierte Bestandstransparenz, bspw. in SAP BI, erlaubt dabei die Überprüfung und Neubewertung von Bestandsniveaus, Sicherheitsbeständen und Bevorratungsebenen auch jenseits der Produktion.