
Die Wassermann AG bietet einen leistungsfähigen Optimierer an, der die gesamte Supply Chain – auch werksübergreifend – nach unterschiedlichen Kriterien optimiert. Dabei lautet die Zielsetzung, den Planungsaufwand für Routineaufgaben zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität des Planes entsprechend der gewählten Kriterien zu verbessern.
Optimierungsansatz
Ein Plan enthält eine Reihe von Aufträgen, deren Machbarkeit durch den Tag heute und die verfügbare Kapazität begrenzt wird. Eine weitere Grenze besteht durch die Termine, bis zu denen die Aufträge fällig sind.
Optimierer versuchen, durch Ausnutzen der planerischen Freiheitsgrade – dies sind vor allem der Auftragstermin, die Verschiebezeit zwischen Vorgängen und die Durchlaufzeit – die Aufträge so einzuplanen, dass sie innerhalb dieser Grenzen bleiben. Unabhängig vom verwendeten Optimierungsverfahren ist es nicht immer möglich, die Aufträge innerhalb dieser Grenzen einzuplanen – wenn die Anzahl der Aufträge groß und die Grenzen eng sind, gibt es keinen machbaren Plan, der die Bedarfstermine einhält. Für diesen Fall ist es erforderlich, Ventile für die Planung anzubieten.
Mögliche Ventile sind
Üblicherweise verwenden Optimierer einzig die Verspätung als Ventil. Ein Alleinstellungsmerkmal von Wassermann ist, dass alle drei genannten Ventile frei gesteuert werden können.
Optimierung auch für flexible Organisationen
Idealerweise passt sich die Organisation der Auftragslage an – die Leistungserbringung erfolgt so spät wie möglich. In diesem Fall ist auch keine Optimierung erforderlich. Leider ist diese Flexibilität nicht immer möglich: Falls ein kostspieliger Engpass bereits 24 Stunden am Tag belegt ist, wird Kapazität zu einer harten Randbedingung.
In den seltensten Fällen ist eine Organisation jedoch völlig starr. Nimmt ein Optimierer dies jedoch an, führt es zu Ergebnissen mit unnötigen Verspätungen, deren Korrektur mühsam ist. Die Optimierung in way ist hingegen in der Lage, sich an die Flexibilität der Organisation anzupassen und zwischen Überlast und Verspätung (bzw. Rückstand) abzuwägen.
Minimierung des operativen Risikos
In der Praxis besteht die größte Gefahr beim Einsatz von Optimierungsverfahren darin, betriebswirtschaftlich unsinnigen Ergebnissen hilflos ausgeliefert zu sein. Die Hauptursache für solche Ergebnisse sind meist unzureichend gepflegte Stammdaten, und auch hier bietet wayRTS durch die exzellenten Visualisierungsmöglichkeiten Hilfe zur Problembehebung. Durch den White Box APS-Ansatz behält der Planer alle Eingriffsmöglichkeiten und auch die Verantwortung für das Ergebnis. Das operative Risiko verschwindet jedoch vollends durch die Szenario-Technik, bei der das Optimierungsergebnis in einem Szenario gespeichert und erst nach eventueller Nachbearbeitung und Freigabe durch den Planer operativ wirksam wird.