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Zukunftsprojekt Industrie 4.0

„Made in Germany“ zählt als wichtiges Qualitätssiegel in der Pharma-, Automobil-, Elektro-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Deutschland ist führend in der Ausrüsterindustrie, aber auch in den USA und Asien gibt es bereits wichtige Initiativen. Damit das auch in Zukunft gilt, ist es von zentraler Bedeutung, die Möglichkeiten der Industrie 4.0 frühzeitig zu erkennen und zu erschließen. Denn der Wandel wird kommen und sollte von uns mitgestaltet werden. Nur so kann sich Deutschland die Chancen, die Industrie 4.0 mit sich bringt, sichern und damit auch dauerhaft eine Spitzenposition im internationalen Wettbewerb.

Fünf gute Gründe für Industrie 4.0*

Im Rahmen der Industrie 4.0 Evolution häufig genannte große Potenziale klingen höchst verheißungsvoll. Ein zielführender Einstieg ins Thema fällt produzierenden Unternehmen angesichts der breiten Palette neuer Möglichkeiten aber nicht leicht. Beispiele dafür sind Sensorik, Software, Konnektivität, Kollaboration und Internettechnologien. Viele davon gehören nicht automatisch zu den bereits etablierten Kernkompetenzen die bisher notwendig waren, um herausragende Produkte mit zumeist hardwareorientierten technologischen Alleinstellungsmerkmalen anbieten und effizient produzieren zu können.

Zum  Einstieg ins Thema ist es deshalb wesentlich zu erkennen, wo mögliche Gestaltungsfelder liegen, um die richtigen Fragen zu stellen. Diese sind z. B.:

  • Welche „smarten“ Technologiekomponenten können echten informatorischen Mehrwert für Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle schaffen?
  • Welche erzeugten oder empfangenen Daten haben einen Zusatznutzen für das Wertschöpfungsnetzwerk?
  • Soll mein Unternehmen Anwender werden, um innerhalb der eigenen Prozesse die Effizienz zu steigern oder kann es auch Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen, -Daten und -Services sein?
  • Welche Maßnahmen können bereits heute gestartet werden, um in diesem Feld Fuß zu fassen?

Wie die Antwort für Ihr Unternehmen auch aussehen mag, Experten und Praktiker sind sich in aktuellen Studien einig:  Die Digitalisierung in den Fabriken ist nicht aufzuhalten. Zukünftig wird sich auf den Märkten die am besten integrierte Gesamtlösung durchsetzen. Daher ist es sehr sinnvoll, sich bereits heute mit den Themen und Möglichkeiten auseinander zu setzen.

Ein Produkt wird smart

Am Beispiel der Entwicklung eines bekannten Produktes hin zu einem smarten cyber-physikalischen System lassen sich mögliche neue Mehrwerte (Daten mit Mehrwert) und Gestaltungsfelder gut verdeutlichen.

Entwicklung vom Stapler zu smarter LogistikEntwicklung vom Stapler zu smarter Logistik

Unser Beispielprodukt ist ein Flurförderzeug (FFZ) für die innerbetriebliche Logistik. Zunächst besteht es aus seinen physischen Komponenten wie Elektromotor, Reifen, Hebezeug, Ladefläche. In der weiteren Entwicklung bekam es intelligente Komponenten wie Steuerungselemente, Sensoren und ein integriertes Betriebssystem mit Benutzer- oder Wartungsbedienoberflächen. Im jüngsten Entwicklungsschritt sind schließlich Vernetzungskomponenten mit umfassenden (z. B. kabellosen) Schnittstellen hinzugekommen, welche die Kommunikation mit anderen Produkten oder Systeme zulassen. Dies ermöglicht einerseits die Kommunikation verschiedener Komponenten eines Produktsystems untereinander wie auch den Datenaustausch mit „fremden“ Systemen.

So könnte beispielsweise über die Kommunikation der Standortinformationen eintreffender LKWs der Zeitpunkt der nächsten Verwendung des FFZ im Wareneingang bestimmt werden sowie der nächste mögliche freie Arbeitsplatz als Anlieferziel. So entsteht durch die Weitergabe einer externen Information (Entfernung / Standort des eintreffenden LKW) in Kombination mit den eigenen Planungs- und Steuerungsdaten (Arbeitsvorrat der Arbeitsplätze) Potenzial zur Optimierung der unmittelbaren internen Logistikabläufe. Also echter informatorischer Mehrwert. Um diese Potenziale heben zu können, müssen die folgenden zentralen Herausforderungen aus der Prozessperspektive bewältigt werden:

Zentrale Herausforderungen der Industrie 4.0 aus der ProzessperspektiveZentrale Herausforderungen der Industrie 4.0 aus der Prozessperspektive

Chancen durch Industrie 4.0

Die Umsetzung der Potenziale in Ihren Produktionsnetzwerken erfordert ein hohes Maß an Erfahrung im Umgang mit den genannten Herausforderungen und eine starke Identifikation mit dem Thema Industrie 4.0. Die Wassermann AG möchte Sie dabei als strategischer Partner unterstützen.

Nutzen Sie die Chance und verlassen die ausgetretenen Pfade der ständig fortschreitenden Automatisierung bereits existierender Prozesse. Es wird höchste Zeit in alternativen Szenarien zu denken, um bestmöglich von den neuen Chancen und Möglichkeiten profitieren zu können.  Das bedeutet, Prozesse sowie Geschäftsmodelle zu entwickeln, die erst durch die jetzigen technologischen Voraussetzungen realisierbar sind.

Mit Wassermann auf dem Weg zu Industrie 4.0

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, erfahren Sie hier, welche der genannten Aspekte bereits heute in unseren Softwarelösungen vorhanden sind und hier, wohin wir sie gemeinsam mit Ihnen noch weiterentwickeln wollen.