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Durchlaufzeiten um 50 Prozent reduziert

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Aus einem IT-Projekt mit dem Ziel einer besseren Anbindung der Tochtergesellschaft Burckhardt Components an den Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression entstand ein integrales Supply-Chain-Projekt. LOGISTIK HEUTE sprach mit dem Geschäftsführer von Burckhardt Components Hans Keist, der Referent bei den Vision-Days 2014 war, über die Herausforderungen.

Logistik Heute: Herr Keist, was sind die Erfolgsfaktoren im Geschäft mit Kolbenkompressoren und welche Faktoren machen den Erfolg im Ersatzteilgeschäft aus?

Hans Keist: Für die Burckhardt Compression AG (BCAG) sind die Erfolgsfaktoren ausgereifte Technik, hohes Qualitätsniveau und maximale Verfügbarkeit des Kolbenkompressors im Einsatz beim Kunden. Das Zusammenspiel der Faktoren gewährleistet dem Kunden niedrige Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Kolbenkompressormaschine. In Bezug auf Ersatzteile sind neben verlässlicher Technik kurze Liefertermine und hohe Verfügbarkeit der Teile entscheidend, um  Stillstandszeiten am Kolbenkompressor und somit Produktionsausfall entgegenzuwirken.

Logistik Heute: Qualität im Teilegeschäft strahlt also auf die Absatzchancen der Kompressoren ab?

Hans Keist: Ja, absolut. Die von der Burckhardt Components AG (BCCO) produzierten Ersatzteile definieren weitgehend den Serviceintervall und somit die Verfügbarkeit einer Maschine. Das Reduzieren von ungeplanten Stillstandszeiten durch Qualität und Verfügbarkeit von Ersatzteilen liefert einen wesentlichen Beitrag zur kosteneffizienten Produktion.

Logistik Heute: Das von Ihnen geleitete Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Burckhardt Compression AG. Dennoch arbeiten Sie mit unterschiedlichen IT-Systemen. Was sind die Gründe dafür?

Hans Keist: Die BCCO wurde per 1. Januar 2013 aus zwei Organisationen mit bis dato zwei unterschiedlichen ERP-Systemen zusammengeführt. Im Vorfeld zur Integration wurde entschieden, Navision anstatt von SAP bei BCCO einzuführen. Dies führte nach dem operativen Starttermin Januar 2013 zu erheblichen Schwierigkeiten in den Transaktionen mit der BCAG als Hauptkunde; die BCAG arbeitet auf SAP. Zusätzlich erschwerend kam hinzu, dass die im Zuge der Firmenzusammenführung migrierten Stamm- und Fabrikationsdaten große Puffer- und Durchlaufzeiten verursachten. Ein Umstand, der sich negativ in den Lieferzeiten von Ersatzteilen ausdrückte.

Das gesamte Interview mit Logistik Heute finden Sie im Download-Bereich rechts.

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Interview Hans Keist (Video)

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Hans Keist, Managing Director, Burckhardt Components AG im Interview